Der Schrei nach dem Licht
19:00
Ev. Kirchengemeinde Alt-Pankow
Breite Straße 38
13187 Berlin-Pankow
19:00
Himmlische Höfe
Borsigstraße 5
10115 Berlin-Mitte
18:00
Lutherkirche
Lutherplatz 3
13585 Berlin-Spandau
18:00
Schloß Metzelthin
Dorfstraße 32
16845 Wusterhausen/Dosse
Licht finden im Angesicht des Dunklen.
Vokalmusik aus dem 16. und 17. Jahrhundert erzählt von Menschen, die ihr Leben im Angesicht ihrer Endlichkeit betrachten.
Wir haben dieses Programm zusammengestellt, um zu zeigen, wie der Mensch in dunklen Zeiten Licht finden kann. Einige Künstler wurden gerade von „schweren Zeiten“ inspiriert, Musik zu schreiben.
Hören Sie hier einen Ausschnitt aus dem Programm.
MÉDITATIONS POUR LE CARÊME
LUCREZIA
FUNERAL SENTENCES & MUSIC FOR THE DEATH OF QUEEN MARY
LUCIS CREATOR OPTIME
Fuego en la Noche | Francisco de Goya (1746–1828)
Marc-Antoine Charpentier ist heute weit über die Grenzen der klassischen Musik bekannt durch die Fanfare aus seinem Te Deum, die eine Sendung der Eurovision ankündigt.
Die Méditations pour le Carême (Meditationen zum Karfreitag), entstanden um 1680 in Paris, bestehen aus zehn kurzen Motetten für drei Stimmen und Continuo.
Charpentier setzt hier die Passion Christi sowie andere Episoden aus der Bibel durch gekonnt eingesetzte musikalische Stilmittel eindrucksvoll in Szene.
Die Meditationen können als kleine Oratorien aufgefasst werden und sind zuweilen von opernhafter Dramatik geprägt.
Georg Friedrich Händels Kantate Lucrezia entstand um 1707 während seiner Italienreise.
Sie porträtiert eine stolze Römerin, die sich lieber das Leben nimmt als die Schande der Vergewaltigung zu ertragen.
Shakespeares Versdichtung Lucretia war damals ein beliebtes Thema bei Musikern, Dichtern und bildenden Künstlern. Händel schildert Lucrezias Angst und Rachegefühle durch meisterhafte dramatische Koloraturen.
Der Text stammt von Kardinal Benedetto Pamphili, der durch zahlreiche Libretti in die Musikgeschichte eingegangen ist.
Lucis Creator Optime ist ein lateinischer Hymnus aus dem 5. Jahrhundert, der bei den Vespern (Abendgebeten) gesungen wurde.
Angesichts weltlicher Unruhen wird der “Schöpfer des Lichts” in diesem Gebet um göttliche Führung und Schutz ersucht.
Orlando di Lasso vertonte den Text für vier Stimmen um 1580.
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